- Zum Gedenken -

 

Rathaus

 

Das alte Rathaus am Marktplatz war ursprünglich (1891) als Schulhaus erbaut worden. Nach dem Bau der Luitpoldschule, fertiggestellt 1912, wurde das Haus am Marktplatz zum endgültigen Rathaus. 1981 wurde das Rathaus vergrößert und das alte Gebäude umgebaut. Das gesamte Werk war im September 1984 vollendet. Die Fassade des alten Rathauses ist erhalten geblieben.

     

Glockenspiel Rathaus


Das alte Rathaus von Kusel am Marktplatz 1 hat eine Besonderheit und zwar das Glockenspiel. Es ist an beiden Seiten der mittleren Fensters über dem Haupteingang angebracht.

Die 18 Bronzeglocken des automatisch geschalteten Glockenspiels sind tonrein aufeinander abgestimmt mit den Tönen g, a, h, chromatisch aufwärts bis d''''', und haben ein Gesamtgewicht von 276,5 kg.

     

Sound Glockenspiel
(kurz/ISDN)
 

Die Glocken können auch mittels Handspiel von einer einfachen Klaviatur im Rathaus zum Erklingen gebracht werden. Die Anzahl der Glocken macht es möglich, daß über 200 Titel erklingen können. Die Einwohner von Kusel hatten die Möglichkeit, nach Aufruf der Tageszeitung "Die Rheinpfalz", den Melodienreigen mitzugestalten.

Hauptbestandteil des Melodienrepertoires des Glockenspiels ist das von Fritz Wunderlich selbst getextete und vertonte Lied: "Mein Kusel in der Pfalz".

     

Sound Glockenspiel
(lang/ADSL)
 

Dieses Lied wird jeden Tag um 12.20 Uhr gespielt.

Am 11. und 12. Juli 1984 wurde das Glockenspiel am Rathaus angebracht und am 2. September offiziell in Betrieb genommen. Die Glocken wurden von der Holländische Glockengießerei Petit & Fritsen gegossen. Die Glockenspielsteuerung wurde von der Firma G. Korfhage GmbH & Co in Melle-Buer übernommen.

 

         

 

Photo links:
Rathaus
Photo rechts:
Glockenspiel Rathaus